Reise blog von Travellerspoint

Von diesem Autor: puma_1977

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semi-overcast 5 °C
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Blog der fünfundzwanzigste

Nach den erholsamen Tagen auf Ko Chang habe ich drei Tage in Bangkok verbracht. Über Bangkok selber liessen sich fünfundzwanzig Blogeinträge schreiben, daher belasse ich es bei einigen Bildern, die ich wieder auf gmail hochgeladen habe. In Bengkok befinden sich zahlreiche Wats, die buddhistischen Tempel. Es sind die grössten Tempel, die ich auf meiner Reise gesehen habe. Sie dominieren etwas meine Bildergalerie.

http://picasaweb.google.ch/sydlerp/Bangkok?authkey=Gv1sRgCNe7gaWr2Or-2wE&feat=directlink

Und am Freitag, 6. März 2009, bin ich etwas müde, aber wohlbehalten, glücklich und gesund wieder in der Schweiz angekommen. Ich habe mich mittlerweile wieder anklimatisiert (im wahrsten Sinne des Wortes), habe meine Wohnung wieder in Beschlag genommen und das Gefühl, dass meine Seele allmählich auch ihren Weg zurück gefunden hat. Noch immer schweife ich hin und wieder in die Ferne und auch in meinen Träumen befinde ich mich plötzlich wieder am Reisen. Schön, dass mit der Rückkehr nicht alles einfach vorbei ist.

Euch, lieben Leserinnen und Lesern, möchte ich ganz herzlich für eure Treue danken. Es hat mir selber sehr viel Spass gemacht, die einzelnen Blogeinträge zu verfassen. Sie sind ganz anders herausgekommen, als ich anfänglich gedacht habe. Es ist kein konventionelles Reisetagebuch entstanden, sondern eine Sammlung von Erlebnissen, Eindrücken, Episoden aus dem Leben, gemischt mit Kulturellem, Politischem und Gesellschaftlichem, soweit ich das in diesen Ländern aufgefasst habe.

Vielen Dank für das Lesen meiner Einträge, für die Kommentare und die aufmunternden emails. Sie haben mich immer wieder motiviert und für einen neuen Blogeintrag animiert. Die Kehrseite meiner Rückkehr wird sein, dass ihr in Zukunft euer Leben wieder ohne regelmässige Neuigkeiten aus Südostasien meistern lernen müsst. Doch das dürfte wohl nicht allzu schwierig sein.

Damit ihr seht, wie sehr ich mit Klicks auf meine Blogeinträge gesegnet worden bin, hier eine kleine Zusammenstellung der Besuche:
- Blog der vierundzwanzigste: 142 Klicks
- Blog der dreiundzwanzigste: 156 Klicks
- Blog der zweiundzwanzigste: 210 Klicks
- Blog der einundzwanzigste: 230 Klicks
- meistbesuchte Blogs: 812 Klicks, 670 Klicks, 630 Klicks, 595 Klicks

Gesamthaft wurde mein Blog 1'712 mal besucht (darunter auch einige Male von mir als Test) und es wurden 2'538 Seiten angeschaut. Das auf jeden Fall verrät mir die Statistik zu meinem Blog. Daher nochmals vielen Dank fürs Mitlesen und bis zum nächsten Reiseblog (die Reisedestination würde ich euch nur zu gern verraten, wenn ich sie denn schon wüsste...)


Pascal

Eingestellt von puma_1977 11:42 Archiviert in Schweiz Tagged backpacking Kommentare (0)

Ko Chang und Kingky

sunny 32 °C

Blog der vierundzwanzigste

Und da bin ich am Ende meiner Reise noch auf einer Insel in Thailand gelandet, bevor ich nach Bangkok aufbrechen werde. Die Insel heisst Ko Chang, ist im Südosten gelegen und ist die zweitgrösste Insel Thailands. Hier geniesse ich nochmals die Wärme und das Strandleben, bevor ich in die kalte Schweiz zurückkehren werde. Soweit bin ich schon von allen Seiten vorgewarnt worden.

Nach drei Wochen in Vietnam ist auch Dave hierher gekommen, so dass wir noch einige Tage zusammen verbringen, bevor er weiter nach Malaysia reist.

Ko Chang ist toll! Ich habe wieder mal ein eigenes Bungalow 20 m vom Strand entfernt, der Strand ist fast wie aus dem Prospekt geschnitten, das Wetter ist fantastisch (auch wenn ich hier seit Vietnam das erste Mal wieder Regen erleben musste!), in so warmem Meerwasser habe ich noch nie gebadet, die Sonnenuntergänge sind atemberaubend und dazu kommt das feine Thai-Essen (musste gleich einen Kochkurs machen). Aber ich will nicht allzu lange ausführen und den Daheimgebliebenen auf die Nerven gehen. Daher hier noch einige Fotos - diesmal verlinkt. Bilder vom Sonnenuntergang sind leider noch auf Daves Kamera.

http://picasaweb.google.co.th/sydlerp/KoChang?feat=directlink

Und wie es sich für Thailand gehört, haben wir gestern Abend eine Bekanntschaft an einer Bar gemacht. Es war total witzig, ihr/ihm zuzusehen und auch die anderen Touristen zu beobachten.

http://picasaweb.google.co.th/sydlerp/LadyBoy?feat=directlink

Eingestellt von puma_1977 01:06 Archiviert in Thailand Tagged backpacking Kommentare (1)

Nam

sunny 29 °C

Blog der dreiundzwanzigste

(ein Bildli hat doch noch geklappt)

Ihre Kleider sind nicht mehr die neusten und auch nicht wirklich sauber. Aber das Strahlen auf Ihrem Gesicht macht dies bei Weitem wett. Zum ersten Mal an diesem Tag - es ist ja auch erst 7:45 Uhr - werden wir gefragt, ob wir Armreife aus Bast kaufen möchten (10 Stück für einen Dollar), Postkarten (auch zehn Stück für einen Dollar) oder ein Buch über Angkor, die Roten Khmer, einen Erlebnisbericht aus der Ära Pol Pots,...

Als wir dankend verneinen, fragt uns Nam, woher wir seien. "We are from Switzerland". Wie aus der Kanone geschossen sagt sie in ausgezeichnetem Englisch: "Capital Bern, your country has four languages, French, German, Italian and Rumantsch". Und dann zählt sie auf Deutsch von eins bis zehn. Etwas perplex schauen wir sie an und fragen, woher sie das wisse. Aus der Schule, erwidert sie, zählt die Hauptstädte von etlichen anderen europäischen Ländern auf und zählt auf Französisch, Engilsch und Spanisch von eins bis zehn.

Nam ist 10 jährig. Zur Schule geht sie am Nachnmittag. Am Morgen verkauft sie mit ihrer Kollegin Armreife, Postkarten, Bücher und allerlei andere Sachen bei den Tempeln von Angkor, eine halbe Stunde mit dem Fahrrad von ihrem Zuhause entfernt. Und hilft somit wohl, das Einkommen der Familie aufzubessern. Nach der Schule geht sie in den Englischunterricht, in eine Privatschule.

Nam
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Nam ist kein Einzelfall. Überall in Kambodscha sind wir Knaben und Mädchen begegnet, die auf der Strasse ihre Sachen verkaufen. Kommt man etwas ins Gespräch mit ihnen, dann öffnen sich für uns Welten. Die junge Generation der Kambodschaner ist sehr wissbegierig. Vor allem die Kinder sind enorm clever, lernen von den Touristen alles Mögliche, speichern das ab, kombinieren, kontern, wenn man sie abwimmeln will,...

Mich hat dieser Drive, die Motivation und auch das Selbstbewusstsein, das sie ausstrahlen, fasziniert. Im Alter von 8 oder 10 Jahren müssen sie sich in der erwachsenen Welt durchschlagen, müssen Geld verdienen, zur Schule gehen und wohl auch zuhause mithelfen. Und dennoch, sie strahlen eine Zufriedenheit aus, balgen sich untereinander, spielen sich gegenseitig Streiche und haben fast immer ein Lachen im Gesicht.

Es scheint, als ob die Greueltaten der Roten Khmer, das Pol Pot Regime und die ganze Generation Kambodschaner, die ausgelöscht worden ist, für sie Vergangenheit ist - nicht vergessen, aber nicht mehr so präsent wie ihren Eltern. Trotz einer korrupten Regierung, trotz miserablem Bildungs- und Gesundheitssystem tragen diese Kinder eine Zuversicht und eine Lebensfreude in sich, die mich begeistert hat.

Eingestellt von puma_1977 06:50 Archiviert in Kambodscha Tagged backpacking Kommentare (0)

Milchpulver

sunny 32 °C

Blog der zweiundzwanzigste

(Vorwarnung: nix Bildli!)

Mehr als in Laos und Vietnam begegnet man in Kambodscha der Armut. Die Folgen des Kriegs, der bankrotte Staat (60% des Staatsbudgets von Kambodscha sind fremdfinanziert), die Korruption und eine fehlende Generation von Arbeitskräften, die für die Familie aufkommen könnten, sind Gründe für die grössere Armut. Zumindest ist sie auf der Strasse viel präsenter als in den anderen beiden Ländern.

So bin ich tagtäglich einem grossen Zwielspalt ausgesetzt. Unterstütze ich den kriegsverletzten Bettler am Strassenrand? Kauf ich dem 8-jährigen Knabe ein Buch ab, das er mir mit voller Überzeugungskraft und in einem sehr guten Englisch anpreist? Was geb ich der bettelnden Mutter mit ihrem Kleinkind im Arm? - Ein Zwiespalt, der mich innerlich oft fast zerreist, vor allem wenn man zehn Minuten vorher gut gegessen, in Dollar bezahlt und allenfalls ein Luxusprodukt wie Kaffee genossen hat.

In so einem Moment erscheint es einem (diesmal nicht mir, sondern einer Kollegin) mehr als sinnvoll, der bettelnden Mutter in den Supermarkt zu folgen und ihr eine grosse Dose Milchpulver zu kaufen, damit es im Schoppen für mehr als nur ein Bödeli reicht. Dass die Dose $ 10.00 kostet, ein grosser Betrag in Kambodscha, ist in diesem Moment nebensächlich. Die Kehrseite erscheint dann aber umso bitterer. Die Frau steuert mit dem nächsten Touristen erneut in denselben Supermarkt. Etwas anderes als die grösste Packung Milchpulver will sie nicht, zielstrebig steuert sie darauf zu. Ein Gespräch mit einem Lokalen bestätigt das ungute Gefühl, dass die Kundin und der Supermarktverkäufer unter einer Decke stecken. Die Frau bringt die Dose später zurück, erhält das Geld und kann sich damit kaufen, was sie will (was nicht unbedingt dem Kind zugute kommen muss).

Interessant, wie sich dieselben Szenen in verschiedenen Ländern der Erde wiederholen. Denn in Salvador de Bahia in Brasilien bin ich auf den genau gleichen Trick hereingefallen.

Soll man jetzt niemandem mehr etwas geben? Wem kann man trauen? Soll man nur von zuhause Entwicklungsorganisationen unterstützen? Oder war das nur ein Vertrauensmissbrauch, wie man ihm überall begegnen kann? - Fragen, auf die ich keine Antwort gefunden habe, resp. mir tagtäglich in verschiedensten Situationen immer wieder eine Antwort geben muss.

Eingestellt von puma_1977 05:48 Archiviert in Kambodscha Tagged backpacking Kommentare (0)

Kinder der Abfalldeponie

sunny 31 °C

Blog der einundzwanzigste

Nach den sehr entspannten Tagen im Süden von Laos bin ich mittlerweile in Kambodscha angekoemmen. Es ist immer wieder spannend aber auch eine Herausforderung, von einem Land ins nächste weiterzureisen. Da sind einerseits die Einreiseformalitäten (in diesem Fall bedeutete das einen Dollar pro Stempel, der direkt in die Taschen der Grenzbeamten fliesst und den man schlichtweg einfach berappen muss – der Grenzübergang mitten im Nichts lässt einem keine andere Wahl). Da sind die Währung und die Banknoten, an die man sich gewöhnen muss, nachdem man möglichst alles Geld des Ausreiselandes ausgegeben oder gewechselt hat. Da ist die neue Sprache – ich versuche immer, wenigstens Guten Tag, Danke, Bitte, Wassser, WC und die Zahlen zu lernen und da ist die Geschichte des Landes, die sehr viel zum Verständnis der Kultur, der Sehenswürdigkeiten und der Gesellschaft beiträgt.

Zollhäuschen zwischen Laos und Kambodscha
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In Phnom Penh (sprich pnom pen), der Hauptstadt von Kambodscha, habe ich Dank eines Tipps eines Schweizer-Amerikanischen Ehepaars einen eindrücklichen Ausflug unternommen. Etwas abseits der Stadt befindet sich eine riesige Abfalldeponie, wo der ganze Müll der Stadt abgelagert wird. Im 3-Minuten Rhythmus kommen Lastwagen angefahren und leeren ihren Containerinhalt auf die Deponie. Rund herum stehen Dutzende von Leuten, Männer, Frauen, Kinder, die mit einem Metallhaken und einem grossen Plastiksack ausgerüstet sind. Sie durchwühlen den Müll nach irgendetwas Brauchbarem: Pet-Flaschen, Glasflaschen, Metallgegenstände, Plastik,... – alles, was sie verkaufen können und etwas Geld dafür erhalten. Der Anblick dieser Deponie, der Gestank, der teilweise matschige Untergrund, die Hitze (es war an diesem Tag über 30 °C warm) hat mich schockiert. Das ist deren tagtägliche Arbeit, die einzige Verdienstmöglichkeit, eine Arbeit, der auch Kinder nachgehen müssen, um die Familie zu unterstützen!

Arbeitsplatz Abfalldeponie
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Kehrseite davon ist das PSE – die Institution "Pour un sourire d'enfant", die von einem französischen Ehepaar vor rund 15 Jahren ins Leben gerufen worden ist. Das Ehepaar war wie ich auf der Müllhalde und war bei dem Anbilck so tief bewegt, dass sie beschlossen haben, etwas für die Kinder der Deponie zu unternehmen. Heute gehen in dieser Institution 2'000 Kinder zur Schule. Nach neun Jahren Grundschule gibt es die Möglichkeit, sich in 19 Fachrichtungen weiterzubilden, die von Coiffeuse, Bauwesen, Service bis zu Sekretärin reichen. Die Räumilchkeiten sind über ein riesiges Areal verteilt. Nebst den Gebäuden für den Schulunterricht umfasst das Areal ein Sanitätszimmer für die medizinische Grundversorgung, eine riesige Küche für das tagliche Morgen.- und Mittagessen, ein Platz für Turnunterricht, Duschen, Bibliotheken, ein Mediazentrum für die älteren Schüler, Konferenzräume für Lehrer, Gebäude für die Administration usw.

Ausbildungslehrgänge
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Grossküche
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Kinder beim Turnunterricht
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Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass in Kambodscha eine ganze Generation während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer ausgelöscht worden ist. So fehlen Fachkräfte in allen Bereichen. Oftmals kann der Englischlehrer kaum richtig Englisch, doch es gibt keinen besseren Lehrer. So leistet das PSE mit seiner soliden Grund- und Fachausbildung einen wesentilchen Beitrag im sonst eher unterdurchschnittlichen kambodschanischen Schulsystem und ermöglicht seinen Schülern, später gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

Eingestellt von puma_1977 21:16 Archiviert in Kambodscha Tagged backpacking Kommentare (0)

Don Det

sunny 27 °C

Blog der zwanzigste

(Dieser Blog ist eigentlich mehr für mich als Erinnerung gedacht.)

Da war ich also, ganz im Süden von Laos auf Don Det, einer der 4'000 Inseln im Mekong, der sich hier ein erstes Mal teilt, bevor er an verschiedenen Stellen über rund 50 m in die Tiefe stürzt. An dieser Stelle haben die Franzosen gemerkt, dass sie nicht wie erhofft auf dem Wasserweg landeinwärts, allenfalls sogar bis nach China, vordringen können.

Wasserfälle in der Trockenzeit
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Eisenbahnbrücke der Franzosen zur Überwindung der Wasserfälle
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4'000 Inseln – eine Anzahl, die etwas unglaubwürdig tönt. Und tatsächlich ist die genaue Anzahl der Inseln gar nicht auszumachen. Denn so wie der Mekong bei Beginn der Regenzeit allmählich anschwillt und gegen Ende der Trockenzeit Meter hohe Spuren an seinem Ufer hinterlässt, so verschwinden die Inseln, um im Verlauf des Jahres wieder aufzutauchen.

Wohl alle Traveller, welche hier die laotisch-kambodschanische Grenze passieren, legen einen Halt auf einer der wenigen bewohnten Inseln ein. Dave und mich hat es auf Don Det verschlagen. Zu Fuss umrundet man die Insel in runde einer Stunde. Elektrizität (mittels Benzin betriebener Generatoren) gibt es nur von 18:30 bis 22:30 Uhr. Kühlschrank, Fernseher, Kochherd, Disco,... gibt es nicht, Internet auf wunderbare Weise jedoch schon. :-)

Wie schon im Norden haben wir auch hier ein guesthouse gefunden, wo wir unser eigenes kleines Bungalow beziehen konnten, direkt am Ufer des Mekong, so dass die morgendliche rote Feuerkugel ihre Strahlen direkt in unser Zimmer geschickt hat.

Sonnenaufgang
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unsere Bungalows im morgendlichen Sonnenschein
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Sonnenuntergang
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Zu tun gibt es auf Don Det nicht viel. Man kann die Insel per Fahrrad erkunden, man kann über die Brücke zur andern Insel übersetzen und diese Insel umrunden, man kann die Wasserfälle bestaunen oder im Mekong baden. Vor allem aber kann man nichts tun, in der Hängematte liegen, einen Kaffee trinken, den hart arbeitenden Laoten zuschauen, wie sie Strommasten auf die Insel bringen (der Stromanschluss, der Ende 2009 erfolgen soll, wird das Inselleben stark verändern), das Tagebuch auf Vordermann bringen, einen Kaffee trinken, dem leichten Hungergefühl nachgeben und sich gemütlich in eines der zahlreichen Restaurants bewegen, den Sonnenuntergang anschauen, mit Entsetzen feststellen, wie schnell die Tage vorbeigehen (dem ist auch so, denn die Sonne geht um 6:00 Uhr auf und um 18:00 Uhr unter, danach ist es sehr rasch dunkel), sich für ein Restaurant fürs Abendessen entscheiden, bei Mondenschein im Dunkeln zurückpedalen und den Tag in der Hängematte vor dem Bungalow ausklingen lassen.

Wasserbüffel beim Baden
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Ich muss wohl nicht weiter ausführen, weshalb ich zwei Tage länger als geplant auf der Insel verweilt bin...


Fischer beim Sonnenuntergang
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Eingestellt von puma_1977 20:43 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (0)

Dave Wertz


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Blog the nineteenth

5’000 dongs were missing when I was going to cross the border from Vietnam to Laos, high up on a mountain far away from any civilization. 5’000 dongs to get my passport stamped from the Vietnamese officials, money which probably goes directly into their pockets.

What relief when this other traveler behind me spontaneously handled me over the missing money – some 60 cents US. His name was Dave, Dave Wertz from the US, 52 years old and on the road since about 11 months. Last Monday morning, after exactly four weeks, we said goodbye to each other, not knowing if we would see us again in Vietnam, Thailand, Switzerland or the States.

We have been traveling throughout whole Laos together, from Muang Khoa in the North down to Don Det in the very South. We shared the cold evenings in Muang Ngoi, sitting around a little fire of bamboo wood to get warm at least a little bit. We enjoyed countless Lao coffees together. We ate Noodle Soups in the morning, sticky rice for lunch and morning glory in the evening. We made plans how we could open a little business and have it run without too much work. And we visited very interesting and also touching sites throughout Laos.

Our bungalow-lady in Muang Ngoi
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Always equipped with my German guide book, I have become his personal guide. As a one-man tour he followed me to the caves in Vang Vien, riding a bike on a very bumpy road, he experienced the sun set at Wat Phusi in Luang Prabang, he went with me to the plain of jars in Phonsavan after having made his first (and last) Lao enemy, he watched the high society of Vientiane enjoying an ice coffee and a jummy apple crumble tart, he spent a night without me in the sleeping bus – and got to sleep next to this good looking British girl Isla and finally, he almost got stuck on this very relaxing island of Don Det, too.

My shirt suits Dave very well, doesn't it?
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It was great getting to know you, Dave and having traveled together with you for so long. I enjoyed it very much. I hope you got back to Vietnam safely and found all your baggage in Nha Trang as you had left it.

Who knows when we will meet again – it would be a blast, I’m sure.

On our way to the waterfall of Tad Lo
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Eingestellt von puma_1977 07:17 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (0)

Casino-Mafia von Saigon II

Blog der achtzehnte

Eineinhalb Monate nach unserem Treffen mit Mr. Suthep in Saigon, der uns in black jack eingeführt hat, gibt es eine Fortsetzung der Geschichte. Kürzlich habe ich Dave, dem 52 jährigen Amerikaner, mit dem ich seit etwa zwei Wochen unterwegs bin, beim Nachtessen unsere story erzählt. Dave ist seit bald elf Monaten am Reisen und hat Vietnam wie ich vom Süden in den Norden bereist.

Schon nach den ersten paar Sätzen fiel er mir ins Wort und sagte mir, dass er genau dasselbe erlebt habe; seine Tochter fliege in die USA für ein Austauschsemester, die Familie sei besorgt, reichhaltiges Mittagessen bei ihm zuhause, black jack im oberen Zimmer, eine reiche Thailänderin, die unerwartet erscheint und die Glückssträhne vom Vorabend im Casino mit Mr. Suthep als Dealer nochmals erleben möchte. Mr. Suthep versprach Dave, ihn finanziell zu decken, den Gewinn würde an teilen.

Bei einer Summe von $ 28'000.- wollte die Thailänderin sehen, dass Dave überhaupt soviel Geld besitzt. Unglücklicherweise hatte Mr. Suthep nur $ 20'000.-, so dass er Dave bat, ihm die $ 8'000.- zu borgen, oder zumindest $ 5'000.- oder einen Teil davon... Dave ging jedoch nicht darauf ein, er traf die netten Herrschaften auch kein weiteres Mal. Dafür begegnete er später einer Australierin, die mit demselben Trick um $ 8'000.- erleichtert worden war (eigentlich das lang ersparte Geld für ihre Zahnkorrektur in Vietnam).

Nun, ich bin froh, dass ich zum richtigen Zeitpunkt den Hut genommen habe und wir keine Sekunde mit dem Mr. Brunei gespielt haben. Dave meinte auch, sie hätten ihm etwas ins Essen oder ins Getränk gemischt, das ihn fröhlich und guter Laune gestimmt habe.

Den Botschaften und der Polizei sind diese Machenschaften angeblich bekannt, jedoch sind ihnen weitgehend die Hände gebunden oder aber sie werden geschmiert.

Eingestellt von puma_1977 20:54 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (0)

Vang Vien

sunny 27 °C

Blog der siebzehnte

Ein paar Tage Entspannen im Touristenort Vang Vien in einem einfachen aber tollen Bambus-Bungalow umgeben von hohen Karstkegel am Ufer des Nam Ou. Mein Bungalow lag auf der andern Seite des Flusses, das Überqueren der Bambusbrücke war jedes Mal ein Abenteuer. Hauptattaktion ist das Tubing - sich in einem aufgeblasenen Lastwagenreifen auf dem Nam Ou hinuntertreiben lassen und immer wieder an einer der zahlreichen Bars einen Halt einlegen. Auf diese Attraktion haben wir jedoch verzichtet.

Blick auf den Nam Ou und die dahinterliegenden Karstkegel
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Blick flussaufwärts - momentan ist Trockenzeit
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Hier habe ich übernachtet
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Eingestellt von puma_1977 20:46 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (0)

Ebene der Tonkrüge

sunny 25 °C

Blog der sechszehnte

In einer Hochebene umgeben von 1800 - 2000 m hohen Bergen liegt die Provinzhauptstadt Phonsavan. In der Umgebung von Phonsavan (neue Karte, einfach ohne Weglinien mit meinen Reisezielen unter http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&hl=en&msa=0&ll=18.604601,110.874023&spn=24.526629,46.582031&z=5&msid=104517282748652315385.0004615b09abc68309f53) befinden sich rund 50 Stätten mit krug- oder vasenförmigen Gefässen einer megalithischen Kultur, deren Herkunft und Bedeutung noch ungeklärt sind. Das Alter dieser Gefässe wird auf 2500 bis 3500 Jahre geschätzt. Mit einer geführten Tour habe ich drei dieser Stätten besichtigt. Die Tonkrüge haben mich fasziniert.

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Betroffen war ich aber, von den Auswirkungen des Vietnamkriegs zu erfahren, die hier allgegenwärtig sind. Laos, vor allem dieser Teil des Landes, wurde während des Vietnamkriegs massiv bombardiert. Es gibt kein Land auf der Welt, das pro Kopf betrachtet stärker bombardiert worden ist als Laos. Mit den Bombardements wurde versucht, den Kommunisten in Nordvietnam den Nachschub aus Laos zu unterbinden und den Ho Chi Minh Pfad, auf dem die Nordvietnamesen in den Süden gelangten, abzuriegeln. Ein unmögliches Unterfangen, wenn man sich die Situation vor Ort anschaut. Noch heute, mehr als 30 Jahre nach dem Krieg, befinden sich noch zahlreiche nicht detonierte Sprengkörper im Boden. Man geht davon aus, dass rund 30 % aller Munition nicht explodiert sind. Die ersten vier Stätten der Tonkrüge wurden mit internationaler Hilfe entmint und vor drei Jahren dem Tourismus zugänglich gemacht. Die markierten Wege darf man jedoch weiterhin nicht verlassen.

Markierung, wo der Weg von Minen gesäubert worden ist
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Weitgehend schlimmer präsentiert sich die Situation für die Bevölkerung. Bauern, die auf ihre Felder angewiesen sind und beim Ackern ums Leben kommen. Kinder, die beim Spielen einen metallenen Gegenstand finden, ihn ausgraben und auf brutalste Weise verstümmelt oder mit Granatsplittern verletzt werden, Unfälle beim Strassenbau, da ein undetonierten Sprengkörper getroffen wurde,... - pro Jahr werden rund 100 Verletzte und Tote gemeldet, die Dunkelziffer dürfte viel höher liegen.

So ist die Lebensgrundlage der Bauern in diesem Landesteil stark gefährdet und Armut herrscht vor. Der Handel mit (Alt-)Metall, vor allem mit Vietnam, der heute 2000 kip/kg (rund 25 Rp) einbringt, ist so eine willkommene Einkommensquelle. Den Leuten, v.a. den Kindern, klarzumachen, dass es lebensgefährlich ist, diese Kriegsaltlasten zu berühren oder gar auszugraben und zu verkaufen, klingt in diesem Fall eher höhnisch.

Unverständlich, dass weiterhin Landminen eingesetzt werden und ganze Landstriche bombardiert werden. Die betroffenen leiden Jahrzehnte danach noch, ohne auf Unterstützung oder Wiedergutmachung zählen zu können.

weitere Infos: http://www.maginternational.org/laopdr/

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Eingestellt von puma_1977 22:01 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (0)

Laotische Hochzeit

sunny -23 °C
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Blog der fünfzehnte

Vor zwei Wochen, am 12. Januar 2009, habe ich Vietnam verlassen und bin auf dem Landweg nach Laos gereist. Der Grenzübergang im Norden bei Dien Bien Phu ist erst seit ein paar Jahren für Touristen offen. Die beiden Zollhäuser stehen 5 km voneinander entfernt zuoberst auf zwei Hügeln, die von bewaldeten Bergen umgeben sind. Zuerst hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl, ob ich da auch tatsächlich ein Visum bekommen könnte. Doch das war glücklicherweise kein Problem.

Die anschliessende Fahrt dauerte rund zwei Stunden. Zwei lange Stunden über eine Erd-/ Staubstrasse, auf der einen Seite der Berg, auf der andern ein 200m bis 300m tiefer, steiler Abhang, aber in einer fantastischen Landschaft.

In Muang Khoa angekommen haben Dave und ich das Riverside Guesthouse bezogen. Dave hat mir mit einigen Dongs (der vietnamesischen Währung) am Zollübergang ausgeholfen, ist Amerikaner, 52 und seit rund einem Jahr am reisen. Danach haben wir uns im Ort umgesehen und sind unverhofft auf einer Hochzeitsfeier gelandet. Mitten auf einem Platz eine riesige Lautsprecheranlage, live Musik, meistens von einem Hochzeitsgast gesungen, Tische und Stühle und überall noch leckere Reste vom Essen.

Wir wurden sofort herbeigewinkt und eingeladen mitzufeiern. Uns beiden war es nicht so ganz wohl dabei. Wir hatten noch keinen Rappen in laotischer Währung in den Taschen, hatten also keine Möglichkeit, dem Hochzeitspaar etwas zu geben, haben da aber wohl mal wieder viel zu westlich gedacht.

Schon bald waren wir in mitten der Hochzeitsgesellschaft, haben vereinzelt mit Leuten Englisch sprechen können (teilweise erstaunlich gut) und bekamen immer wieder ein Glas Bier vorgesetzt. 16 Uhr nachmittags ohne grosses Mittagessen - wir versuchten so freundlich wie möglich, die Angebote dankend abzulehnen, denn wir wollten nicht gleich so munter wie die Hochzeitsschar sein. Denn auf den Tischen standen unzählige leere Bierflaschen, unter den Tischen lagen etwas mehr leere Bierflaschen und immer wieder wurde ein Harrass Beer Lao angeschleppt (zwar nur mit 5 % Alkohol, dafür 670 ml Inhalt pro Flasche)...

Als wir zum Tanzen aufgefordert wurden, konnten wir nicht nein sagen. Ich muss sagen, dass ich den Tanz nicht ganz durchschaut habe. In einem Kreis stehen die Männer den Frauen gegenüber, mit einer bestimmten Schrittabfolge dreht sich der ganze Kreis und mit den Händen werden auf Brusthöhe drehende Bewegungen vollführt. Berührungen gibt es nicht, auch schaut man sich nicht die ganze Zeit an. Und immer wieder wechselt man vom inneren in den äusseren Kreis und zurück. Lustig war es, auch wenn ich mir ziemlich unbeholfen vorgekommen bin.

Highlight für mich war, als ich in der Küche der einen Familie von einigen zum Mitessen eingeladen wurde. Sie sassen um einen Tisch, der nur etwa 30cm hoch ist. Auf einem Hocker kauernd schaute ich mir die Speisen an. Reis, den sie mir in einem Plastiksäckchen gereicht hatten, und verschiedene Saucen und Beilagen, teilweise in Bananenblättern, teilweise in Gefässen.

Zum Glück hatte ich tagszuvor etwas in meinem Reiseführer über die Essgewohnheiten gelesen, so dass ich nicht ganz überrascht und hilflos war. Etwas Reis (sticky rice, sehr fest klebend) nimmt man mit den Fingern der rechten Hand und formt ihn mit dem Daumen zu einem Klumpen. Danach taucht man diesen in eine der Beilagen, lädt mit dem Zeigefinger etwas Fleisch oder Gemüse auf und führt den Bissen so zum Mund. Gegessen wird nur mit der rechten Hand und auch nicht mit allen Fingern. Als ich mich mit der Essensweise vertraut gemacht hatte, konnte ich die leckeren und doch ziemlich scharfen Speisen mit jedem Bissen geniessen. Und überall erntete ich ein frohliches Lächeln (oder war das wohl ein Grinsen??).

Eingestellt von puma_1977 21:11 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (0)

Food I: Nudelsuppe

Blog der vierzehnte

Nudelsuppe ist in Südostasien ein Gericht, das man überall an Strassenecken findet. In Vietnam und Laos wird die Nudelsuppe häufig am Morgen zum Frühstück gegessen - ein leckerer Start in den Tag und oftmals reichhaltiger als Rührei mit Baguette.

Für eine richtige Nudelsuppe benötigt man die folgenden Zutaten:

    - die Suppe selber mit schmalen oder breiten Nudeln und allenfalls Poulet- oder Rindfleischstücken
    - einen Schnitz Limette, dessen Saft man in die Suppe gibt
    - ganze oder gehackte Chili-Schoten
    - und einen Teller voller Kräuter, Sojasprossen, Salat, Minze, die man nach Belieben in die Suppe gibt

Kräuterteller, kleine Version
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Gegessen werden die Nudeln mit Stäbchen (nicht ganz einfach, ohne Suppenspritzer davonzukommen!), die Suppe trinkt man anschliessend aus der Schüssel. Gegen Ende wird die Suppe immer schärfer, da Pfeffer, Chili usw. sich am Boden der Schüssel ansammeln.

Nudelsuppe wie sie auf den Tisch kommt
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Lecker ist die Suppe eigentlich immer. Das Fleisch ist nicht immer ganz meine Sache. Und wenn sie am Strassenrand frisch zubereitet wird, dann ist das fürs Auge schon eine Wohltat, die den Geschmack der Suppe wohl noch intensiviert.

en Guete

Eingestellt von puma_1977 18:38 Kommentare (0)

Kehrseiten

sunny 24 °C
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Blog der dreizehnte

So faszinierend, vielseitig, ungewöhnlich und fesselnd Vietnam und auch Laos sind, so gibt es doch einige Kehrseiten, denen man als Tourist in diesen Ländern unweigerlich. Drei "Müsterli" davon in meinem Blog.

Unterbeschäftigung
Der offizielle Name Vietnams lautet Sozialisitische Republik Vietnam. Geführt wird das Land von einer einzigen Partei, der kommunistischen Partei. Bekanntlich gibt es in einem kommunistischen Land ja keine Arbeitslosigkeit – ein Arbeitsstelle ist für jedermann und jedefrau vorhanden. Diesen Eindruck hatte ich auch, zumindest in den Regionen, die ich bereist habe. Was mir dagegen aufgefallen ist, ist die Unterbeschäftigung. Jugendliche an der Reception eines Hotels, die stundenlang auf Kundschaft warten, Restaurants mit sovielen Kellnern, dass man sich als Gast fast belagert vorkommt, Cyclo-Fahrer, die um Touristen „buhlen“ müssen, Marktfrauen hinter Bergen von Früchten – um nur einige Beispiele zu nennen.

Abfall
Augenfällig sind die Berge von Abfall, die liegenbleiben, auch wenn die Müllentsorgung tagtäglich erfolgt, in Vietnam ausschliesslich von Frauen und zwar während der Nacht. Etwas abseits der Zentren, entlang von Strassen, am Ufer von Flüssen, im Hinterhof von Wohnhäusern – überall findet man Plastiksäcke, Petflaschen, Verpackungen, usw. Das Bewusstsein, dass Plastik im Gegensatz zu organischem Material nie verrotten wird, ist nicht vorhanden. Allzu gerne würde ich dieses Bewusstsein in einer Schule den Kindern näher bringen und ihnen den Umgang mit dem Abfall aufzeigen, auch wenn damit die Abfallberge nicht unbedingt kleiner werden.

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Frauen
Bewunderung, ja Respekt habe ich vor der Arbeit der Frauen in diesen Ländern. Ich hatte fast das Gefühl, dass es die Frauen sind, die Vietnam bauen. Sie bereiten am Morgen ihre Nudelsuppen auf den Strassen zu, sie tragen kiloschwere Fruchtschalen an einer Bambusstange durch die Stadt, sie bringen Wasser vom Fluss in die Häuser, wo es kein fliessendes Wasser gibt, sie sind wie erwähnt für die Abfallbeseitigung zuständig, sie helfen beim Strassenbau mit und ihnen obliegt wohl auch der grösste Teil der Arbeit im Haushalt.

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Gleichberechtigt wie die Mànner, zumindest was ich in Laos erfahren habe, sind sie jedoch nicht. So kann eine Ehe in Laos geschieden werden, aber nur wenn der Mann einverstanden ist. Frauen gelten in der Gesellschaft weniger und Frauen dürfen keinen Sex mit ausländischen Männern haben (ob das wohl auch für laotische Männer gilt??).



Dies also einige Eindrücke, die mir immer wieder aufzeigen, wie privilegiert wir in der westlichen Welt sind wie oft ich mir dieser Privilegien gar nicht bewusst bin.

Eingestellt von puma_1977 19:06 Archiviert in Vietnam Tagged backpacking Kommentare (0)

Strassenbau


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Blog der zwölfte

Auf dem Weg von Dien Bien Phu in Vietnam nach Muang Khoa in Laos mussten wir immer wieder 15 - 20 Minuten vor einer Barriere warten, da die Strasse repariert wurde oder auch erst im Bau war. Ich konnte mich leider mit niemanden unterhalten, der mir die Art und Weise erklärt hätte, wie man hier Strassen baut. Etwas erschrocken bin ich aber schon, mit welch einfachen Mitteln einerseits gearbeitet werden muss (Bagger, Bulldozer, Walzen, einfacher Belagsaufbau, verdichtete Sandpisten, die sogleich wieder befahren werden,..) und welch widrigen Umständen andererseits die Strassen ausgesetzt sind (schwerbeladene Lastwagen, Regenzeit, Erdrutsche, da die Böschungen nur teilweise gesichert werden können oder aber ganze Hänge abgeholzt worden sind). So ist es verständlich, dass der Bau einer Strasse Jahre in Anspruch nehmen kann, wenn denn das Geld auch zur Verfügung steht.

Über diese Sandpiste sind wir 10 min später gefahren
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Sicherung einer Böschung - alles von Hand
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Belagsaufbau
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Baumaschinen
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Eingestellt von puma_1977 19:02 Archiviert in Laos Tagged backpacking Kommentare (0)

ich


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Blog der elfte

Damit ihr seht, dass ich auch tatsächlich unterwegs bin und die Fotos und Blogeinträge nicht im Internet zusammensuche, hier einige Bilder von mir.

beim Unterzeichnen unseres Vertrags fürs Motorrad
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Karin und ich in einem Cyclo in Hanoi
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Karin und ich auf der Tour zur Ha Long-Bucht
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Vietnam-Flagge während des Fussballfests
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beim Rudern eines Böötli (hier wird vorwärts gerundert, sehr gewöhnungsbedürftig!)
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Eingestellt von puma_1977 19:51 Archiviert in Vietnam Tagged photography Kommentare (0)

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