Reise blog von Travellerspoint

Don Det

sunny 27 °C

Blog der zwanzigste

(Dieser Blog ist eigentlich mehr für mich als Erinnerung gedacht.)

Da war ich also, ganz im Süden von Laos auf Don Det, einer der 4'000 Inseln im Mekong, der sich hier ein erstes Mal teilt, bevor er an verschiedenen Stellen über rund 50 m in die Tiefe stürzt. An dieser Stelle haben die Franzosen gemerkt, dass sie nicht wie erhofft auf dem Wasserweg landeinwärts, allenfalls sogar bis nach China, vordringen können.

Wasserfälle in der Trockenzeit
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Eisenbahnbrücke der Franzosen zur Überwindung der Wasserfälle
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4'000 Inseln – eine Anzahl, die etwas unglaubwürdig tönt. Und tatsächlich ist die genaue Anzahl der Inseln gar nicht auszumachen. Denn so wie der Mekong bei Beginn der Regenzeit allmählich anschwillt und gegen Ende der Trockenzeit Meter hohe Spuren an seinem Ufer hinterlässt, so verschwinden die Inseln, um im Verlauf des Jahres wieder aufzutauchen.

Wohl alle Traveller, welche hier die laotisch-kambodschanische Grenze passieren, legen einen Halt auf einer der wenigen bewohnten Inseln ein. Dave und mich hat es auf Don Det verschlagen. Zu Fuss umrundet man die Insel in runde einer Stunde. Elektrizität (mittels Benzin betriebener Generatoren) gibt es nur von 18:30 bis 22:30 Uhr. Kühlschrank, Fernseher, Kochherd, Disco,... gibt es nicht, Internet auf wunderbare Weise jedoch schon. :-)

Wie schon im Norden haben wir auch hier ein guesthouse gefunden, wo wir unser eigenes kleines Bungalow beziehen konnten, direkt am Ufer des Mekong, so dass die morgendliche rote Feuerkugel ihre Strahlen direkt in unser Zimmer geschickt hat.

Sonnenaufgang
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unsere Bungalows im morgendlichen Sonnenschein
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Sonnenuntergang
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Zu tun gibt es auf Don Det nicht viel. Man kann die Insel per Fahrrad erkunden, man kann über die Brücke zur andern Insel übersetzen und diese Insel umrunden, man kann die Wasserfälle bestaunen oder im Mekong baden. Vor allem aber kann man nichts tun, in der Hängematte liegen, einen Kaffee trinken, den hart arbeitenden Laoten zuschauen, wie sie Strommasten auf die Insel bringen (der Stromanschluss, der Ende 2009 erfolgen soll, wird das Inselleben stark verändern), das Tagebuch auf Vordermann bringen, einen Kaffee trinken, dem leichten Hungergefühl nachgeben und sich gemütlich in eines der zahlreichen Restaurants bewegen, den Sonnenuntergang anschauen, mit Entsetzen feststellen, wie schnell die Tage vorbeigehen (dem ist auch so, denn die Sonne geht um 6:00 Uhr auf und um 18:00 Uhr unter, danach ist es sehr rasch dunkel), sich für ein Restaurant fürs Abendessen entscheiden, bei Mondenschein im Dunkeln zurückpedalen und den Tag in der Hängematte vor dem Bungalow ausklingen lassen.

Wasserbüffel beim Baden
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Ich muss wohl nicht weiter ausführen, weshalb ich zwei Tage länger als geplant auf der Insel verweilt bin...


Fischer beim Sonnenuntergang
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Eingestellt von puma_1977 20:43 Archiviert in Laos Tagged backpacking

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